Donnerstag, 25. Dezember 2014

mein Weihnachtsgeschenk für die Familie - selbst gemachte vegane Pralinen

Mit diesem Post verabschiede ich mich in den Weihnachtsurlaub!

Im letzten Jahr haben meine Eltern, meine Geschwister und ich vereinbart uns nichts mehr zu schenken - höchstens Kleinigkeiten, wenn uns etwas anlacht. Da ich im letzten Jahr mit veganen Pralinen begonnen habe, bekamen natürlich alle ein Päckchen damit zu Weihnachten von mir. Auch heuer gab es für meine Lieben wieder selbst gemachte vegane Pralinen.



Ich dachte nicht, dass ich es schaffe, aber ich habe auch heuer wieder neun verschiedene Sorten gemacht. Da heuer fast nichts schief ging, sind/waren auch genug von allen Sorten da, dass auch für meine Freunde noch ausreichend da ist/war.


Zwei der neun Sorten kennt ihr ja schon von vorhergehenden Posts - die grünen Marzipan Pralinen und die Knuspernougat-Pralinen.
Drei weitere Sorten Schnittpralinen kamen noch dazu: Marzipan-Nougat, Orange und Haselnuss-Gewürz-Ganache.

Da ich im Besitz von Profi-Pralinenformen bin, konnte ich auch Formpralinen mit etwas flüssigerer Füllung machen. Heuer habe ich glücklicherweise alle gut aus der Form bekommen, da ich die Formen vorm Rausklopfen für einige Zeit in den Kühlschrank gegeben habe.

Das kleine weiße Herz ist mit einer weißen Himbeerganache gefüllt, alle anderen Formpralinen haben eine leicht alkoholische Füllung.
Das braune Herz hat zwei Schichten und ist mit einer Cranberry-Rotweinpaste und etwas flüssigerer Ganache gefüllt. Die weiße eckige Formpraline habe ich mit einer Ananas-Rumpaste und weißer Kokosganache gefüllt und die braune eckige ist mit Amarettocreme gefüllt.

Es macht wirklich Freude, wenn die Pralinen so gut gelingen und dann auch noch so gut ankommen. :-)


Ich wünsche euch allen noch schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!




Dienstag, 23. Dezember 2014

vegane Knuspernougat-Pralinen

Als kleines Weihnachtsspecial habe ich heute wieder ein Pralinenrezept für euch. Schon im letzten Jahr habe ich sehr ähnliche Pralinen gemacht und da sie mein Schatz so gerne hat, habe ich mich heuer wieder daran gemacht.


Zutaten für einen Rahmen von 14 x 17,5 cm (Innenmaße)

  • 100 g Reismilchkuverture (Die von Bonvita kann ich empfehlen.)
  • 200 g Haselnussnougat (Das von Zotter ist vegan.)
  • 100 g Maisflakes
  • 1 TL Chai Küsschen (von Sonnentor)

  • ca. 400 g  Zartbitterkuverture zum Eintauchen


Zubereitung


Wie die grünen Marzipan Pralinen, sind auch diese hier Schnittpralinen. Das heißt, die Vorgangsweise ist sehr ähnlich. Nur habe ich hier einen größeren Rahmen gewählt, wieder aus zugesägten Aluleisten.

Einen kleinen Teil der Zartbitterkuverture über dem Wasserbad schmelzen und als Boden in den Rahmen streichen.
Dann die Reiskuverture und das Nougat langsam über dem Wasserbad schmelzen und Chai Küsschen einrühren. Die Maisflakes fein zerbröseln - ich habe sie einfach in die elektrische Kaffeemühle gegeben - und in die Nougat-Masse rühren.
Ist der Schokoboden schön fest, die noch leicht warme Knuspernougat-Masse darauf gießen und glatt verstreichen.
Die Masse muss einige Stunden auskühlen, bis sie schön fest ist, erst dann geht es an das Überziehen. Zuerst muss die Masse natürlich noch in Stücke geschnitten werden.
Die Vorgangsweise für den Schokoüberzug ist genau die gleiche wie bei den Marzipan Pralinen.

Wer möchte kann die Pralinen natürlich noch verzieren. Ich habe einfach etwas silberne Pulverfarbe gewählt. Diese gibt es im Pralinenfachhandel zu kaufen.


Ich wünsche euch frohe Weihnachten!!!

 

Sonntag, 21. Dezember 2014

Rezension: Kenwood Chef Sense KVC5010T

Wie ich bereits in einem vorangehenden Post geschrieben habe, durfte ich eine Kenwood Küchenmaschine testen - die neue Chef Sense, die es auch in XL Variante gibt. Heute gibt es einen ausführlichen Bericht dazu.
























Mitte November schleppte mir mein Freund ein sehnsüchtig erwartetes Paket in die Wohung - wer die Kenwood Küchenmaschinen kennt, weiß, dass das schon einige Kilo an Gewicht sind.
Ich machte mich sofort ans Auspacken und stellte die Chef Sense an dem dafür vorgesehenen Platz.

Hier eine kurze Auflistung der genauen Daten:

  • 1.100 Watt Leistung - bei der XL sind es 1.200 Watt
  • 4,6 l Edelstahl-Rührschüssel mit Messskala und Griffen (6,7 l bei der XL)
  • planetarisches Rührsystem (Das ist hier ganz gut erklärt.)
  • Teighaken, "K"-Haken und Schneebesen aus Metall
  • stufenlose Geschwindigkeitsregelung 
  • Impulsstufe (nur durch Draufhalten aktiv)
  • Funktionschalter für sanftes Unterheben
  • Spritzschutz mit Klappe zum Zufügen von Zutaten während des Rührens
  • Energiesparmodus
  • automatisches Abschalten bei Hochklappen des Rührarms
  • Überhitzungsschutz
  • Kabelstaufach
  • Adapter für Niedertourenanschluss (Konnte ich mangels Zubehör leider nicht ausprobieren.)
  • Glasmixer-Aufsatz mit Spatel-Stößel


Sowohl Gehäuse als auch Getriebe sind aus Metall, wodurch die Chef Sense auf fast 9 kg Gewicht kommt. Auch die Haken und der Schneebesen sind aus Metall, nur der Schutz beim Knethaken oben ist aus Plastik. Das einzige Teil, das etwas filigraner wirkt, ist der Spritzschutz, der aus Kunststoff ist, aber auch dieser scheint recht stabil zu sein.
Der Mixer-Aufsatz ist aus thermoresistentem Glas und kann deshalb sowohl mit kalten (max. 1,6 l) als auch mit heißen Zutaten (max. 1,2 l) befüllt werden.


So nun, zu meinen Erfahrungen im Einsatz der Chef Sense


Um die Chef Sense gleich mal ordentlich auf die Probe zu stellen, habe ich ihr MyEy Eiweiß mit Wasser anrühren lassen. Das ging aber auch bei einer größeren Menge nicht gut, leider kommt auch das planetarische Rührsystem nicht gut an die Schüsselränder.
Also habe ich das Eyweiß mit dem Handmixer vorgerührt und dann die Kenwood weiter kräftig schaumig schlagen lassen - das war dann perfekt. Veganer Eyschnee muss recht lange geschlagen werden, damit er auch wirklich schön fest ist und dank des Spritzschutzes mit Klappe ist das Zuführen von Zucker während des Rührens ohne Sauerei problemlos möglich.
























Beim ersten Einsatz war ich also gleich mal etwas enttäuscht, werden die Kenwood-Küchenmaschinen doch auch gerne damit beworben schon ein Ei schaumig schlagen zu können. Aber veganer Eyschnee ist halt doch was anderes...
Immerhin hat dann bei der Eyschneemasse für die veganen Macaron das Unterheben der gemahlenen Mandeln sehr gut funktioniert. Auch wenn ich wieder von Hand vorschlagen musste.

Als ich dann aber das erste Mal Germteig mit der Chef Sense gemacht habe, war ich einfach nur mehr begeistert. Wo meine alte Bosch sich geplagt hat und der Teig besser von Hand durchgeknetet werden sollte, zeigt die Kenwood ihre Stärken.
Ich habe einfach alle Zutaten für eine Trockengerm-Mischung zusammen in die Schüssel gegeben - die feuchten Zutaten aber erst nach Verrühren der trockenen - und die Chef Sense auf niedriger Stufe kneten lassen.
























Nach zwei bis drei Minuten hatte ich einen wunderbar homogenen Germteig ohne Mehlrückstände an der Schüsselwand. Da ich viel mit Dinkelmehl arbeite und das ja nicht zu lange geknetet werden soll, finde ich das einfach genial!

Mürbteig habe ich mit dem "K"-Haken und dem Knethaken probiert und war mit dem Ergebnis des "K"-Hakens sehr zufrieden. Beim Knethaken war der Teig ein klein wenig bröseliger, aber der Unterschied war gering. Mürbteig muss vor dem Verarbeiten sowieso noch mal kurz durchgeknetet werden.

Eine kleine Herausforderung habe ich der Chef Sense dann wieder mit dem veganen Topfenteig für die Topfenkringel gestellt. Obwohl mit 500 g Mehl die Höchstmenge von 680 g bei weitem nicht erreicht war, kam die Küchenmaschine mengenmäßig da etwas an ihre Grenzen. Viel mehr Teig wäre sich definitiv nicht ausgegangen. Damit der Teig auch wirklich sauber durchgeknetet wird, habe ich dann immer wieder mit dem mitgeliefertem Spatel nachgeholfen und die Zutaten von den Schüsselwänden entfernt, da der Haken die Masse immer weiter nach außen drückte. Da der "Topfen"teig aber eine relativ zäh-klebrige Angelegenheit ist, war damit zu rechnen, dass ich etwas nachhelfen musste.

video

In dem kurzen Video sieht man, dass der Teig in diesem Fall nicht perfekt geknetet wird. Hätte ich mit dem Spatel nicht nachgeholfen, wäre einiges an der Schüsselwand hängen geblieben. Aber mit Spatel ist es ein schön homogener Teig geworden.


Den Mixeraufsatz habe ich nicht so viel verwendet, da ich ja einen Vitamix habe.
Aber bei Kleinmengen fand die Kenwood dann doch einige Male Verwendung. Durch die Anordnung der Messer ist der Glasmixer viel besser für geringe Mengen geeignet als der Vitamix. Dank des Spatel-artigen Stößels kann auch einfach nachgeholfen werden, wenn etwas an der Wand kleben bleibt.
Für Suppen habe ich die Kenwood aber lieber nicht verwendet, da für mich hier die Höchstmenge von 1,2 l zu wenig ist. Da der Silikondeckel einfach nur draufgesteckt wird, sollte man die Menge hier auch wirklich nicht überschreiten... Außerdem kann das Loch im Deckel nur durch den Spatel verschlossen werden, den man dann draufdrückt.

Echt glücklich über den Mixeraufsatz war ich dann bei der Herstellung der Knoblauchpaste, die mein Freund Christian kiloweise gemacht hat. Die erste Tranche hat er mit dem Vitamix gemacht, der das natürlich problemlos erledigt hat, nur hat dadurch der Tritan-Behälter einen leichten Knoblauchgeruch angenommen, der erst nach mehrmaligen Reinigungsvorgängen wieder weg war. Deshalb habe ich ihn gebeten, das doch mal mit der Chef Sense zu probieren und das ging zunächst auch super. Bei der dritten Fuhr sprang dann der Überhitzungsschutz an. Wahrscheinlich waren die Pausen zwischen den Püriervorgängen einfach zu kurz und so wurde der Motor zu warm. Christian geht halt generell gerne an Grenzen. ;-)  Aber so hat er definitiv bewiesen, dass der Überhitzungsschutz reibungslos funktioniert.


In Summe hat mich die Chef Sense überzeugt, ganz besonders beim Germteig. Mit € 549,99 unverbindliche Preisempfehlung ist diese Küchenmaschine aber wie alle Kenwood kein Schnäppchen. Bedenkt man aber, dass hier deutlich weniger Plastik verbaut wird als bei Konkurrenz-Küchenmaschinen, rechtfertigt das den deutlich höheren Preis schon etwas.
Allerdings würde ich bei Neuanschaffung einer Kenwood-Küchenmaschine eher zu einer größeren raten. Wer sich so eine Küchenmaschine zulegt, bäckt wohl vergleichsweise oft und/oder viel und da ist es gut für größere Mengen eingestellt zu sein.


Die Chef Sense wurde mir von Kenwood unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde hiervon in keinster Weise beeinflusst.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Gemüsesuppe mit Knoblauch-Fenchel Focaccia

Die letzten Wochenenden hat mein Freund kiloweise Knoblauchpaste gemacht. Wie das bei ihm so ist, hatte er gleich mehrere Kilo frischen österreichischen Bioknoblauch direkt vom Bauern organisiert. 
Wir hatten die Idee etwas Knoblauchpaste zu machen, solange es noch frischen österreichischen Bioknoblauch gibt, da ich es einfach vermeiden möchte im restlichen Jahr dann auf argentinischen Bioknoblauch zurückgriefen zu müssen.
Da galt es dann natürlich gleich einen Teil zu verarbeiten und da ich noch viel Gemüse hatte, wurde es einfach eine Gemüsesuppe - dazu ein Focaccia mit ordentlich Knoblauch. Gut dass wir beide Knoblauch mögen. ;-)


 























Zutaten für die Suppe


  • 2 EL Olivenöl
  • 1 große gelbe Zwiebel
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 2 TL Knoblauchpaste (Wir haben einfach 3/4 Knoblauch 1/4 Salz im Mixer zerkleinert.)
  • ca. 100 g Knollensellerie
  • 1 kleiner Fenchel
  • 3-4 Karotten
  • 1 Romanesco (alternativ Brokkoli oder Karfiol)
  • 1,5 l heißes Wasser
  • 1 TL Gemüsebrühe (Ich habe da wieder selbstgemachte verwendet.)
  • 1 kleiner Lauch
  • 1 EL Oregano
  • 1 EL Thymian
  • Salz


Zutaten für das Focaccia

  • 350 g Vollkornmehl
  • 1 TL Trockengerm
  • 1 EL Knoblauchpaste
  • 250 ml warmes Wasser
  • 1 EL Olivenöl
  • 1-2 EL Knoblauchpaste
  • 1 kleiner Fenchel
  • getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
  • verschiedene Gewürze (z.B. Oregano und Rosmarin)
  • optional noch etwas veganem Pizzakäse (Mein Freund wollte unbedingt Käse drauf, also haben wir das Focaccia zur Hälfte damit bestreut.)



Zubereitung


Für das Focaccia das Mehl mit dem Trockengerm vermischen, Knoblauchpaste (alternativ gepressten Knoblauch und eine kräftige Prise Salz), Wasser und Öl zugeben und zu einem festen Teig verkneten. 
Dinkelmehl nicht zu lange kneten, sonst wird es zu klebrig.
Den Teig zu einer Kugel formen und etwa eine Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit Fenchel in feine Scheiben und getrocknete Tomaten in kleine Stücken schneiden.
Das Backrohr auf 180°C Umluft (oder 200°C Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Olivenöl bestreichen und den Teig darauf ausziehen.
Mit der Knoblauchpaste bestreichen, Fenchel und Tomatenstückchen darauf verteilen und mit den Gewürzen bestreuen.
Wer Käse auf dem Focaccia möchte, gibt diesen als letztes darauf.
Das Focaccia dann für ca. 15 min. backen.


Für die Suppe die Zwiebel in in feine Stücke und Ingwer ganz fein schneiden. Sellerie ebenfalls klein schneiden. Den Fenchel halbieren und das harte Herz entfernen, dann in Stücke schneiden. Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Romanesco in Röschen zerteilen. Lauch sauber putzen und in Ringe schneiden.

Olivenöl in einem großen Topf erwärmen und darin Zwiebel, Knoblauch und Ingwer glasig dünsten. Dann gleich die Selleriestückchen einrühren und etwa 5 min. andünsten. Fenchel und Karotten zufügen und nach ein paar Minuten mit dem Wasser samt Gemüsebrühe aufgießen. Die Suppe zum Kochen bringen und dann die Romaesco-Röschen zufügen. Suppe ca. 15 min. bei mittlerer Hitze köcheln. Kurz vor Kochende noch die Gewürze und die Lauchringe zufügen.
Vor dem Servieren die Suppe noch mit Salz und Gewürzen abschmecken.

Sonntag, 14. Dezember 2014

vegane Topfenkringel

Derzeit habe ich ja eine Kenwood-Küchenmaschine zum Testen in der Küche stehen und da versuche ich möglichst unterschiedliche Teige zu machen um sie ordentlich auf die Probe zu stellen. Da ich auch noch veganen Topfen im Kühlschrank hatte, fiel die Wahl auf "Topfen"teig - daraus mussten natürlich passend zur Jahreszeit Kekse gemacht werden. So entstanden die veganen Topfenkringel.

 

Zutaten für 40 - 45 Kringel

  • 500 g Dinkelmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 200 g Staubzucker (Bei mir war es halb Birkenzucker, halb Rohrohrzucker - in der elektrischen Kaffeemühle zu Staub zermahlen.)
  • 250 g veganer Topfen
  • 50 g pflanzliche Milch (Ich habe Reis-Kokos-Drink genommen.)
  • 150 g pflanzliche Butter
  • 150 g Kokosöl
  • gehackte, blanchierte Mandeln



 

Zubereitung


Das Mehl mit dem Backpulver sieben und Staubzucker unterrühren, dann einfach die restlichen Zutaten bis auf die Mandeln zu einem homogenen Teig verkneten.
Den Teig zu einer Kugel formen, in Folie wicklen und für etwa eine Stunde kühl stellen.

Das Backrohr auf 170°C Umluft vorheizen und 3 Backbleche mit Backpapier belegen. Teig auf einer bemehlten Fläche ca. 5 mm dick ausrollen und große Kreise ausstechen, dann in der Mitte nochmal einen kleinen Kreis ausstechen. Die Kringel mit etwas Wasser bestreichen und mit den gehackten Mandeln bestreuen.
Für etwa 15 min. backen.

Dienstag, 9. Dezember 2014

Bohnen-Paprikaeintopf mit Knoblauch-Naan und Brokkoli

Wieder ein Rezept mit Bohnen.... 
Wie ihr vielleicht schon wisst, bin ich dereit etwas süchtig nach Bohnen und da habe ich morgens einfach meine restlichen Augenbohnen und einen Teil der schwarzen Bohnen eingeweicht und mir im Laufe des Tages überlegt, was ich denn daraus kochen könnte.
Inspiriert von diversen Rezepten wurde es dann ein Eintopf. Da mir das aber dann doch etwas zu eintönig war, gab es noch Knoblauch-Naan und gekochten Brokkoli dazu.




 





















Zutaten


für den Eintopf
  • 100 g Augenbohnen
  • 100 g schwarze Bohnen (oder auch nur Augenbohnen)
  • 2 El Olivenöl
  • 2-3  Zwiebeln
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • Salz und Pfeffer
  • 1 TL Kurkukuma
  • 1 TL Cumin / Kreuzkümmel
  • 1 TL Ras El Hanout 
  • 2 TL getrockneter Oregano
  • 1 EL dunkles Mandelmus
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 4-5 EL Tomatenmark
  • 150 ml Wasser
  • Saft und Schalenabrieb einer viertel Salzzitrone (Wie man diese macht, steht unten bei diesem Rezept.) - Alternativ kann auch einfach eine normale Zitrone verwendet werden.


für das Naan
  • 350 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 g Sojajoghurt
  • 120 ml Mandelmilch
  • 1 TL Kokosblütenzucker (oder Rohrohrzucker)
  • 1,5 TL Trockenhefe
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 1 EL vegane Butter

  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 4 EL vegane Butter

für den Brokkoli
  • 1 Brokkoli
  • Salzwasser

 


 




















Zubereitung


Eintopf

Für den Eintopf müssen die Bohnen wieder 12 h eingeweicht und eine gute Stunde (unbedingt ohne Salz), oder mit Natron nur etwa 45 min., gekocht werden. 

Zwiebel und Knoblauf fein schneiden, Paprika entkernen, in Streifen und diese dann noch 1-2 x durch schneiden.
Olivenöl in einem großen Topf erwärmen und Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Paprika und die Gewürze außer das Ras El Hanout zufügen und 5-10 min. schmoren lassen.
Tomaten zufügen und beim Umrühren etwas zerdrücken. Dann die Bohnen, das Tomatenmark und das Wasser einrühren und mit Oregano, Ras El Hanout und Salzitrone abschmecken.


Naan

Für das Naan die zimmerwarme Mandelmilch mit der Hefe und dem Zucker verrühren und mit dem Mehl, dem Backpulver dem Sojajoghurt und dem Salz zu einem homogenen Teig verkneten. Eventuell noch etwas Mandelmilch zufügen.
Den Teig zu einer Kugel formen und mit der zerlassenen Butter einstreichen. Abdecken und für etwa eine Stunde im Warmen gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Butter zerlassen und die Knoblauchzehen dazupressen.

Den Teig dann nochmals kräftig durchkneten und in 8 Stücke teilen. (Wer das Naan größer mag, macht einfach weniger Stücke.) Diese dann zu flachen Fladen formen.

Eine beschichtete Pfanne (besser ist eine Gußeisenpfanne) ohne Fett erhitzen und jede Flade darin auf beiden Seiten 1-2 min. rösten bis sich braune Flecken bilden. Anschließend jedes Naan auf beiden Seiten mit der Knoblauchbutter bestreichen. In Alufolie einschlagen um das Naan warm zu halten.


Brokkoli

Den Brokkoli einfach in Röschen zerteilen und in Salzwasser bissfest kochen. Dann mit kaltem Wasser kurz abschrecken, damit der Brokkoli schön grün bleibt.


Ist alles fertig - anrichten und genießen!

Freitag, 5. Dezember 2014

Schwarze Champignonlaibchen

Ich liebe Hülsenfrüchte und derzeit habe ich irgendwie besondere Lust auf Bohnen. 
Da ich beim Einkauf im Bioladen wieder auf braune Champignons gestoßen bin, musste ich zuschlagen. Ich könnte sie ja mal mit schwarzen Bohnen probieren, dachte ich mir, und so machte ich mich am nächsten Tag daran.
Morgens die Bohnen eingeweicht und abends dann gekocht. Die schwarzen Bohnen zusammen mit den Gewürzen ergeben mit den Champignons eine süße, leicht scharfe, saftige Masse. 
Wie ich die Aromen der orientalischen Gewürze liebe! 


 






















Zutaten für 12-14 Laibchen


  • ca. 250 g getrocknete schwarze Bohnen (entspricht ca. 480 g gekochten)
  • ca. 350 g braune Champigons
  • 1 weiße Zwiebel
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL vegane Butter
  • Salz und Pfeffer
  • 1 TL Paprika edelsüß
  • 1/2 TL gemahlene Chili oder Cayennepfeffer
  • 1/2 TL Koriandersamen, gemahlen oder gemörstert
  • 1-2 TL Berbere (eine wunderbare süß-scharfe Gewürzmischung)
  • 1 große Kartoffel
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • 1 TL MyEy Eygelb - oder eine kräftige Prise Kala Namak
  • 2 EL Kichererbsenmehl
  • Bratöl



 





















Zubereitung


Die getrockneten Bohnen müssen etwa 12 h eingeweicht und anschließend 60-90 min. gekocht werden. Mit einem TL Natron im Kochwasser (keinesfalls salzen) verkürzt sich die Kochzeit erheblich.

Kartoffel etwa 20 min. in Salzwasser weich kochen, schälen und dann in kleine Stücke schneiden.
Champignons putzen und klein würfeln. Zwiebeln klein würfeln und Knoblauchzehen pressen oder ganz fein schneiden.

Zwiebeln und Knoblauch in veganer Butter glasig dünsten. Paprika, Chili, Koriander und etwas Berbere zufügen, dann die Champignonwürfel einrühren. Pfeffern und salzen und 5-10 min. bei mittlerer Hitze schmoren lassen.

Die ausgekühlten Bohnen mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, die Champignonmischung unterrühren und mit Berbere würzen. Dann die Kartoffelwürfel, die Petersilie, das Eygelb und das Kichererbsenmehl zumischen und zu einer kompakten Masse verkneten. Abschmecken und gegebenfalls etwas nachwürzen.

In einer Pfanne (am besten Gußeisen oder eine beschichtete Pfanne) etwas Bratöl erhitzen.
Aus der Masse Laibchen formen und auf beiden Seiten knusprig braten.


Da die Laibchen relcht saftig sind, braucht es nicht unbedingt einen Dip dazu. Ich habe sie einfach mit etwas Salat genossen.

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Vegetarisch Pur - laktosefrei / eifrei / weizenfrei / sojafrei

Heute gibt es wieder eine Kochbuchvorstellung - eines gleich vorweg: Ich kann es euch absolut empfehlen!

Im Verlag Neue Dimensionen sind zwei Kochbücher erschienen, die sich meiner Meinung nach wirklich aus der Masse abheben und ich wollte sie deshalb unbedingt haben. 
Eines davon möchte ich euch heute vorstellen: Vegetarisch Pur - laktosefrei / eifrei / weizenfrei / sojafrei. Ein schönes Buch zum Thema veganes Kochen.


Die Autoren treten sehr für das Kochen mit frischen Zutaten ein und das schlägt sich eindeutig in den Rezepten wieder. Seitan, Tempeh, Tofu und Co findet man gemäß dem Untertitel gar nicht im Kochbuch, und das finde ich wirklich angenehm, denn vegane Kochbücher sind oftmals stark auf Fleischersatz ausgerichtet.

Zu Beginn gehen die Autoren darauf ein, warum sie auf manche Lebensmittel verzichten und andere stark empfehlen. Dem Thema, warum kein Weizen und kein Soja, ist ein eigenes kleines Kapitel gewidmet. Hier finden sich die Beobachtungen aus dem Buch "Weizenwampe" wieder. Der Autor (Dr. med. William Davis) dieses Buches vertritt ja die Meinung, dass der hochgezüchtete Weichweizen, welcher sich in vielerlei Form in unserer Ernährung findet, derart genetisch verändert wurde, dass er für den Menschen nicht mehr gut verträglich ist.
Eine Einführung in das Thema Nährstoffversorgung und ein kleines "Putz"-ABC runden die Theorie ab.

Die Rezepte sind in folgende Kapitel gegliedert:
  • Frühstück
  • Suppen
  • Salate
  • Hauptgerichten
  • Soßen und Dips
  • Drinks, Muse und pflanzlicher Käse
  • Desserts und Aufstriche
  • Brote, Brötchen und Kräcker

Besonders toll finde ich hier das Kapitel Drinks, Muse und pflanzlicher Käse, denn hier beschreiben die Autoren die Herstellung einiger Zutaten, die in den Rezepten verwendet werden. Gut, ich persönlich brauche kein Rezept für pfanzliche Drinks und Nussmuse, aber gerade für Einsteiger kann das hilfreich sein. Denn Selbermachen kommt hier in der Regel günstiger als fertig kaufen.
Sogar die Herstellung von pflanzlichem Pizzakäse auf der Basis von Mandeln ist beschrieben, denn Convenience-Produkte werden bei Vegetarisch Pur nicht verwendet.

In den Brotrezepten wird auf Dinkelvollkornmehl gesetzt, aber es finden sich auch ein paar glutenfreie Varianten.

Alle Rezepte (außer natürlich die Grundrezepte) sind mit einer Mengenangabe gekennzeichnet, wobei hier natürlich die meisten auf vier Personen ausgerichtet sind. Zusätzlich gibt es noch eine Kennzeichnung für glutenfreie Rezepte (der Großteil) und für Rezepte, welche in der Zubereitung länger als 50 min. benötigen. Das letzte Zeichen ist aber nur bei sehr wenigen Rezepten zu finden und vorwiegend bei den Brotrezepten.

Toll finde ich auch die Tipps und dass bei manchen Rezepten Varianten genannt werden.


Einige Gerichte habe ich ausprobiert und alle davon waren relativ einfach zuzubereiten. Manchmal habe ich etwas anders gewürzt als es in den Rezepten angegeben ist, oder habe ein wenig bei den Zutaten variiert.

Reis-Pfannkuchen mit Cranberries
Ich habe sie mit Mandelmilch angerührt und die fertigen Pancakes dann mit Ahornsirup übergossen - lecker...


Champignoncremesuppe
Bei mir wurde die Suppe püriert, da mir das nicht so zusagt, wenn lauter Zwiebelstückchen und Champignonscheiben in der Suppe schwimmen. Außerdem - ja, fast unvermeidbar bei mir - habe ich etwas Weißwein zugefügt.
Kartoffelsalat mit Salatgurke
Salat mit "Majo" aus selbst gemachtem weißem Mandelmus - so unfettig mag ich es! ;-)

Zucchini mit Linsen überbacken
Davon habe ich leider kein Foto, das ist im Umzugsstreß irgendwie untergegangen, aber grade die Linsen waren wirklich gut. Die Zucchini selbst hätten definitiv mehr Würze vertragen.

Rotoranges Gemüse mit Thymiansoße
Ich habe das Ganze zu Schmorgemüse mit würzigem Mandeldip abgeändert - mit etwas anderen Zutaten. So gut....

Kichererbsenbällchen
Diese habe ich mit der gleichen Sauce genossen wie das Schmorgemüse - außerdem gab es noch Salat dazu. Ein leckerer Snack!
Sie sind nur teilweise etwas dunkel geworden, da immer wieder etwas Brösel von den Bällchen abgefallen sind und die dann natürlich im Fett anbrennen. Ich werde die Bällchen beim nächsten mal einfach im Backrohr versuchen.

Dinkel-Thymian-Baguettes
Ich denke, dass dieses Rezept eher als Brot durchgeht. Wenn ich die nochmal mache, werde ich keine zwei Stangen daraus formen, sondern eine große. Die Rinde ist sonst gar zu knusprig.


Alles in Allem kann ich eine absolute Empfehlung für das Buch aussprechen. Es wird im Grunde nichts vorausgesetzt und auf alle wesentlichen Grundlagen wird eingegangen. Die Rezepte sind alle vegan und kommen ohne die typischen Ersatzprodukte aus. Für mich ein besonderer Pluspunkt!

Das Buch wurde mir vom Verlag Neue Dimensionen unentgeltlich zur Verfügung gestellt, meine Meinung ist davon gänzlich unbeeinflusst.

Sonntag, 30. November 2014

Grüne Marzipan Pralinen

Wie ich in einem vorherigen Post bereits geschrieben habe, habe ich mich im letzten Jahr erstmals am Herstellen veganer Pralinen versucht. Die ersten Versuche waren nicht so gelungen, aber nach und nach ging es immer besser. Nur bei den Formpralinen fuchst es mich immer wieder etwas - aber auch da lasse ich mich nicht unterkriegen. ;-)
Schnittpralinen gehen mir hingegen schon relativ leicht von der Hand.

Dieses Wochenende habe ich in Summe drei Sorten Schnittpralinen gemacht. Für die erste Sorte habe ich selbst Mandel-Pistazien-Marzipan gemacht. Für alle, die das auch mal versuchen wollen: Hier das Rezept für die Pralinen!


Zutaten für ca. 36 Pralinen


  • 120 g blanchierte Mandeln
  • 80 g grüne Pistazien
  • 40 g Agavendicksaft
  • 30 g Rohrohrstaubzucker
  • 1 TL Lebkuchengewürz (z.B. von Zotter)

  • 400 g Zartbittercouverture
  • 1 kräftige Prise Lebkuchengewürz 

  • Rahmen 10 x 17 cm groß (Innenmaße)
  • Pralinengabeln

  • ca. 36 grüne Pistazien


Zubereitung


Für das Marzipan müssen die Mandeln und die Pistazien zuerst ganz fein gemahlen werden. Ich mache das immer in einer elektrischen Kaffeemühle - die hat bei mir noch nie Kaffee gemahlen. ;-)
Dann einfach den Agavendicksaft, den Staubzucker und das Lebkuchengewürz druntermischen und ordentlich durchkneten bis die Masse homogen grün ist.

Einen kleinen Teil der Couverture über dem Wasserbad schmelzen und mit einem Pinsel innerhalb des Rahmens am Boden (Ich lege dafür immer Backpapier unter.) verstreichen.
(Ich habe mir den Rahmen einfach aus Aluleisten gebastelt, die ich im Baumarkt gekauft habe. Damit mir die Leisten nicht auseinanderrutschen umwickle ich sie immer mit einem Band und fixiere sie so.)

Den Schokoboden dann kühl stellen und warten bis die Schokolade fest geworden ist. Darauf dann das Marzipan drücken.
So, nun geht es an den heikelsten Teil, denn wenn die Schokolade nicht richtig temperiert verarbeitet wird, wird sie gar nicht schön.
Die Couverture fein hacken und etwa 120 g zur Seite stellen. Die restliche Couverture über dem Wasserbad schmelzen - auf etwa 45°C erwärmen. Aufpassen, dass die Schüssel nicht zu heiß wird - keinesfalls heißer als 60°C. Bitte keinen Schneebesen zum Rühren verwenden, damit wird zuviel Luft unter die Schokolade geschlagen.
Wenn die Schokolade geschmolzen ist, die Schüssel vom Wasserbad nehmen und das Wasser abwischen, damit ja kein Wasser in die Schokolade kommt.
Nun die restliche fein gehackte Couverture untermischen bis alles geschmolzen ist - dieses Verfahren nennt man impfen. Zum Überziehen muss die Schokolade eine Temperatur von etwa 31°C aufweisen.

Um zu Überprüfen, ob die Schokolade die perfekte Verarbeitungstemperatur hat, kann man einfach die Rückseite eines Metalllöffels mit der temperierten Couverture überziehen und dann abkühlen lassen. Zieht die Schokolade schnell an und glänzt, ist es perfekt.

Zum Eintauchen braucht man nun eine saubere Fläche zum Abkühlen der Pralinen und ein oder zwei Pralinengabeln.
Die Pralinenmasse in etwa 36 ca. 1,7 x 2,8 cm große Rechtecke schneiden.
Dann nach und nach die Pralinen in die temperierte Schokolade tauchen und mit der Pralinengabel herausnehmen - am besten am Schüsselrand nochmal unten abstreichen.
Auf die eingetauchten Pralinen dann je eine Pistazie geben und warten bis die Schokolade fest geworden ist.





Donnerstag, 27. November 2014

Ganache-Kekse

Lange Jahre hatte ich keine rechte Lust Weihnachtskekse zu backen, habe ich doch genug von Familie und Freunden bekommen. 
Im letzten Jahr war ich dann so mit dem Herstellen veganer Pralinen beschäftigt, dass ich keine Energie mehr für Kekse hatte. Heuer habe ich mir aber fix vorgenommen zumindest ein paar Sorten zu machen und vielleicht das eine oder andere Rezept selbst zu kreieren. 
























Da ich Lust auf Kekse mit Schokofüllung hatte, habe ich mich an solchen probiert. Der erste Versuch den Teig mit Kokosöl zu machen ging allerdings schief, da ich einen zu hohen Fettanteil hatte. Einfach etwas mehr Mehl rein, und es hat wunderbar funktioniert.














Die Kekse sind so lecker geworden, dass ich dieses Rezept bei Wonnis Blogevent unbedingt einreichen muss.


Zutaten

 

für den Keksteig
  • 350 g Dinkelmehl
  • 1 EL Speisestärke
  • 1/2 TL Backpulver
  • 180 g Kokosöl
  • 200 g Rohrohrzucker
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 1 Prise Salz
  • ev. noch etwas kaltes Wasser

für die Ganache
  • 100 g Zartbittercouverture (z.B. Die 65 % Glühbirnchen von Zotter)
  • 1 kräftige Prise geriebene Tonkabohne (alternativ Vanille)
  • 20 g Haselnussnougat (das von Zotter ist vegan)
  • 70 ml zimmerwarme Kokosmilch (gut durchgerührt)

für die Verzierung
  • 100 g Zartbittercouverture
  • 1 Einwegspritzbeutel


























Zubereitung

 

Kekse

Das Mehl mit dem Backpulver, der Speisestärke und dem Salz vermischen. 
Das Kokosöl mit dem Zucker und der Vanille cremig rühren. Dann die Mehlmischung unterrühren und zu einem festen Teig verkneten. Ist der Teig zu fest, noch etwas kaltes Wasser zufügen.
Den Teig zu einer Kugel formen, in Alufolie einschlagen und für etwa 20 min. in den Kühlschrank geben.
In der Zwischenzeit 2 Backbleche mit Backpapier belegen und das Backrohr auf 180°C Umluft vorheizen.
Dann den Teig zu etwa 5 mm Dicke ausrollen und eine gerade Anzahl Kekse ausstechen. Diese dann in gut 2 cm Abstand auf die Bleche legen und bei 180°C 10-12 min. backen.


Ganache

Die Couverture grob hacken (Die Glühbirnchen müssen nicht mehr gehackt werden.) und über dem Wasserbad langsam schmelzen. Am besten wird dafür in einem kleinen hohen Topf etwas Wasser zum Kochen gebracht. Dann den Herd gleich wieder abdrehen und auf den Topf die Metallschüssel mit der Couverture geben. Diese unter gelegentlichen Rühren (am besten mit einem Silikon-Teigschaber) schmelzen.
Dann die Schüssel vom Topf nehmen und das fein gehackte Nougat und die geriebene Tonkabohne (oder Vanille) einrühren. Wenn das Nougat geschmolzen ist, die zimmerwarme Kokosmilch nach und nach zugeben und gut mit der Couverture verrühren.


Wenn die Ganache eine leicht zähe Konsistenz hat kann sie auf den Keksen verteil werden. Dafür einfach auf jeden zweiten Keks einen kleinen Löffel der Ganache geben und kurz anziehen lassen. Dann jeweils einen zweiten Keks auf die Ganache geben.


Verzierung

Den Großteil der Zartbittercouverture über dem Wasserbad schmelzen - einen kleinen Teil fein hacken und zur Seite stellen. Dann die Schüssel mit der geschmolzenen Couverture vom Wasserbad nehmen und die fein gehackte einrühren. Wenn alles geschmolzen ist, die Couverture in einen Einwegspritzbeutel füllen und vorne eine sehr kleine Öffnung einschneiden.
So die Couverture in Streifen auf den Keksen auftragen.


Freitag, 21. November 2014

Orangen-Kokosbusserl mit MyEy

Von der Kokosmilchherstellung sind noch so viele Kokosflocken übrig, dass ich diese wirklich mal verwerten musste - zumal ich echt Platz im Gefrierschrank brauche. Da sind doch Kokosbusserl genau recht, dachte ich mir, und habs dann mal mit MyEy probiert.

Einfach und schnell gemacht und geschmacklich (bis auf die Orange) kein Unterschied zu gewöhnlichen Kokosbusserln.


Zutaten

  • 30 g MyEy Eyweiß
  • 150 ml Wasser
  • 320 g Rohrohrstaubzucker
  • 400 g Kokosflocken
  • 1/2 TL Backpulver
  • abgeriebene Schale einer halben Orange


 

Zubereitung


Das Backrohr auf 180° C vorheizen (Umluft empfiehlt sich eher nicht, da die Busserl dadurch ungleichmäßig braun werden.) und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Das Eyweiß mit dem Wasser schaumig schlagen (Wenn ihr das Ganze in einer Küchenmaschine macht, unbedingt Eyweiß und Wasser voher verquirrlen.) und dabei nach und nach den Staubzucker einrühren. Je nach Küchenmaschine kann das schon eine Weile dauern, bis das Eyweiß schön fest geschlagen ist.
Dann das Backpulver und die Orangenschale zugeben und die Kokosflocken unterheben.



Die Masse zu kleinen Kugeln formen (Wem die Form egal ist, der klatscht einfach je einen vollen Teelöffel des Teiges aufs Blech.) und auf das mit Backpapier belegte Blech setzen. Bei 180°C 25-30 min. goldbraun backen.
Passt auf, dass euch der Boden nicht zu dunkel wird.


Meinem Schatz haben die Kokosbusserl ohne Orange besser geschmeckt, mir persönlich hat diese Variante mehr zugesagt. Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. ;-)

Dienstag, 18. November 2014

Schmorgemüse mit würzigem Mandeldip

Gestern hatte ich, dank eines tollen Kochbuchs, dass ich zum Rezensieren bekommen habe, totalen Appetit auf Ofengemüse mit Dip. 
Das Rezept habe ich etwas abgewandelt, da ich einiges Gemüse verbrauchen wollte und ich irgendwie auch wiedermal Lust auf Champignons hatte. 
Mir hat es so gut geschmeckt, dass ich dieses Rezept einfach mit euch teilen muss. Die Rezension zum Buch kommt dann in einem meiner nächsten Posts.
 

 

Zutaten

 

für das Schmorgemüse
  • 2-3 Pastinaken
  • 3-4 rote Paprika
  • 3-4 Süßkartoffeln
  • 5-6 Karotten
  • 3-4 rote Zwiebeln 
  • 2 Hand voll Champigons - am besten braune
  • Himalajasalz
  • 80 ml Olivenöl
  • Saft einer Zitrone
  • 40 ml Wasser
  • 2-3 Rosmarinzweige oder 1 EL getrockneter Rosmarin


für den würzigen Mandeldip
  • Saft einer Zitrone
  • 5 EL weißes Mandelmus (Wenn man einen wirklich guten Mixer hat, ist das leicht selbst herzustellen.)
  • 50 ml Olivenöl
  • 100 ml Mandelmilch (lässt sich leicht mit blanchierten Mandeln und Wasser herstellen)
  • 1 TL Agavendicksaft
  • eine kräftige Prise Chilisalz
  • eine Prise Kala Namak 
  • 2 EL frischer Thymian oder 1 EL getrockneter Thymian - wenn möglich etwas Zitronenthymian nehmen
  • Salz und Pfeffer


 

Zubereitung


Das Gemüse putzen, Pastinaken, Süßkartoffeln und Karotten schälen, Champignons mit einem Tuch oder Pinsel abwischen, Paprika entkernen und Zwiebel schälen.
Pastinaken in dickere Scheiben schneiden, Süßkartoffeln in grobe Würfel und die Karotten zuerst längs halbieren (bei größeren die Hälften nochmal längs durchschneiden) und dann die Stifte je nach Größe nochmal 1-2 x quer durchschneiden.
Paprika in grobe Stücke schneiden, Zwiebel achteln und die Champigons halbieren - kleine bleiben besser im Ganzen.
Backrohr auf 180°C Umluft vorheizen.
Das Gemüse auf ein tiefes Backblech, in eine sehr große Auflaufform oder in einem großen Bräter geben (notfall einfach auf 2 Formen aufteilen) - die Form vorher besser mit etwas Olivenöl ausstreichen; dann alles salzen.

Olivenöl mit etwas Salz, dem Wasser dem Zitonensaft und dem Rosmarin vermischen und über das Gemüse gießen. Dieses mit Alufolie oder einem passendem Deckel abdecken und für 75 min. bei 180° Umluft im Backrohr schmoren lassen.


Für den Dip einfach alles mit einem Mixer oder einem Pürierstab vermischen. Anschließend noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Montag, 10. November 2014

Kürbis-Karotten-Tomatenlasagne

Am Sonntag gönnte ich mir einen Tag Ruhe von der Umzieherei, die glücklicherweise nun dem Ende zugeht. 
Da ich schon seit Tagen Appetit auf Lasagne hatte, nutzte ich diese Gelegenheit natürlich ;-) 
Eine Kürbislasagne nach dem Rezept von Steffi Kochtrotz sollte es werden, aber ein Blick in die Küchenvorräte führte zu einer starken Abwandlung. 



Statt einer Béchamelsauce wird bei dieser Lasagne eine Sour Cream verwendet. Ich habe da etwa 1/4 der Cashews durch blanchierte Mandeln ersetzt, wodurch die Lasagne einen ganz feinen Geschmack nach Amaretto bekam. Klingt schräg, ich weiß - kann man sich irgendwie nicht vorstellen, dass das zu einer deftigen Lasagne passt. Aber probiert es mal!

Für euch habe ich die Mengenangaben halbiert, da ich, wie ihr unten sehen könnt, gleich eine sehr große Portion gemacht habe.


Zutaten

 

für die Sour Cream
  • 200 g Cashews (ev. ein paar Cashews durch blanchierte Mandeln ersetzen)
  • ca. 200 ml Wasser - eventuell etwas mehr
  • Saft einer Zitrone
  • etwas Weißweinessig
  • Salz

für das Kürbispüree
  • 1 kleiner Hokkaido (ca. 500 g)
  • 1 kleine Pastinake (muss nicht sein, aber gibt einen tollen Geschmack)
  • etwas vegane Butter oder Öl
  • eine Prise Muskatnuss
  • eine Prise Piment
  • etwas Wasser
  • ev. ein Schuss Weißwein
  • Salz und Pfeffer


für die Tomatensauce
  • Olivenöl
  • 1 gelbe Zwiebel 
  • 1 rote Zwiebel
  • ev. noch etwas Lauch / Porree
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Paprika
  • ca. 250 g Karotten
  • eine Dose geschälte Tomaten
  • ca. 250 ml Passata
  • ca. 2 EL Tomatenmark
  • ev. noch 1 EL Paprikamark
  • 1/2 EL süßes Paprikapulver
  • 1 Prise Chilipulver oder Chayennpfeffer
  • 1/2 EL Suppenpulver (Ich verwende dafür Selbstgemachtes mit Karotten, gelben Rüben, Knollensellerie, Paprika, Petersilie, Zwiebeln, Lauch, Knoblauch und allerlei Gewürzen.)
  • 1 Schuss Weiß- oder Rotwein
  • Salz und Peffer
  • ca. 1 EL getrockneter Oregano

 Sonstiges
  • eine Packung Lasagneblätter (Ich verwende Dinkelvollkorn-Lasagneblätter.)
  • ca. 200 g veganer Käse, fein gerieben



 

Zubereitung


Für die Sour Cream sollten die Cashews ein paar Stunden eingeweicht werden.
Dann die Nüsse mit Wasser, Weißweinessig, Zitronensaft und Salz zu einer feinen Creme vermixen. Gut abschmecken und eventuell noch etwas Säure oder Salz zufügen. Die Creme sollte nicht zu fest, aber auch nicht zu flüssig sein.

Für das Kürbispüree die Pastinake schälen und in Scheiben schneiden. Den Kürbis putzen (Hokkaido nicht schälen, nur die "Warzen" wegschneiden), entkernen und in Stücke schneiden.
Etwas vegane Butter oder Öl in einem Topf erwärmen und die Pastinakenscheiben und Kürbisstücke zufügen. Unter gelegentlichem Rühren ca. 5 min. schmoren lassen, dann den Wein und ca. zwei Minuten später etwas Wasser zufügen - das Gemüse sollte etwa zur Hälfte eingegossen werden. Die Gewürze zufügen und das Ganze im geschlossenen Topf etwa 20 min. köcheln lassen. Anschließend zu einem feinen Püree verarbeiten.

Für die Tomatensauce Zwiebel und Knoblauch in feine Stücke schneiden. Die Karotten schälen und in kleine Scheiben schneiden. Paprika entkernen und klein schneiden.
Etwas Olivenöl in einem großen Topf erwärmen und Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Karotten und Paprika zufügen und mit Paprikapulver und Chili würzen. Das Ganze für etwa 10 min. unter gelegentlichem Rühren schmoren lassen. Dann den Weißwein zugießen, Paprika- und Tomatenmark einrühren und mit Suppenpulver würzen. Die geschälten Tomaten in den Topf geben und einfach mit dem Kochlöffel etwas zerdrücken, dadurch zerfallen sie in Stücke. Die Passata einrühren, salzen und pfeffern und die Sauce etwa 1/2 Stunde einkochen lassen - gerne auch mehr. Am Ende dann den Oregano zugeben.


Eine Auflaufform einfetten und als unterste Schicht dünn Tomatensauce auftragen. Diese mit Lasagneblättern bedecken und darauf wieder etwas Tomatensauce. Darauf kommt dünn eine Schicht Sour-Cream welche mit etwas geriebenen Käse bestreut wird.
Dann kommt wieder eine Schicht Lasagneblätter, die mit der Hälfte des Kürbispürees bedeckt wird. Darauf wieder etwas Sour Cream und geriebener Käse und wieder eine Schicht Lasagenblätter. Auf diese kommt wieder etwas Tomatensauce welche mit etwas Sour Cream bestrichen wird und etwas geriebener Käse.
Auf die nächste Schicht Lasagneblätter kommt wieder Kürbispüree, dann Sour Cream und geriebener Käse. Die letzte Schicht Lasagenblätter wird mit der restlichen Tomatensauce und der restlichen Sour Cream bedeckt. Als Abschluss noch kräftig geriebenen Käse auf die Lasagne.


Die Lasagne bei 160°C Umluft 50-60 min. backen - darauf achten, dass der Käse nicht anbrennt.

Je länger man der Lasagne Zeit lässt, umso besser wird sie.
Ich habe schon am Morgen die Cachews eingeweicht und nach einer Weile das Kürbispüree gekocht, dann in aller Ruhe die Tomatensauce zubereitet und diese etwa eine Stunde leicht vor sich hin köcheln lassen.
Dann habe ich zu schichten begonnen und die Lasagne mal eine Weile stehen lassen. Erst nach etwa zwei Stunden kam sie ins Backrohr. Nach dem Backen habe ich die Lasagne noch über eine Stunde im abgeschalteten Ofen gelassen. So konnte sie wunderbar durchziehen und ließ sich zudem besser aus der Form holen.
Außerdem war so die Gefahr verbannt, dass ich mir mal wieder den Mund mit einer zu heißen Lasagne verbrenne ;-)

Die fertige Lasagne habe ich dann mit etwas Babyspinat-Salat angerichtet.

 



Mittwoch, 5. November 2014

Sonnentor-Eröffnung im Auhof-Center

Wie aufmerksamen Leserinnen und Lesern meines Blogs vielleicht schon aufgefallen ist, liebe ich die  Gewürze von SONNENTOR. Da war ich natürlich sofort dabei als mich Alex gefragt hat, ob ich zur Eröffnungsfeier des neuen Shops im Auhof Center im 14. Wiener Gemeindebezirk mitkommen möchte.

Da war nicht wenig los, denn am 3. November hat das Auhof Center nach einer Umbauphase mit zahlreichen neuen Shops wiedereröffnet und vor der Eröffnunsgfeier herrschte "normaler" Betrieb.


Der SONNENTOR Gründer und Geschäftsführer Johannes Gutmann hielt die Eröffnungsrede, von der ich aber leider nicht viel mitbekommen habe, da es im Shop schon etwas kuschelig war.

Danach haben wir uns den Laden in aller Ruhe angesehen. Wahnsinn wie groß das Sortiment mittlerweile bei SONNENTOR ist. Neben den feinen Tees und den köstlichen Gewürzen gibt es natürlich noch allerlei Naschzeug und diverse Geschenkboxen sowie vieles rund um den Tee. Neu sind unter anderem die zum Großteil veganen Körperpflegeprodukte und die tolle Auswahl an ätherischen Ölen.

Wahnsinn was sich heuer alles tut bei SONNENTOR - so viele neue Produkte und beim Stammwerk im Waldviertel wurde ordentlich ausgebaut - seit heuer gibt es da auch das Bio-Gasthaus Leibspeis, das auch ein paar vegane Gerichte anbietet.


Aber zurück zum neuen Shop.
Wie alle Sonnentorshops herrscht darin eine warme Atmosphäre, die zum "Schmöckern" einlädt. Ich muss da schon immer ein wenig aufpassen, dass ich mich darin nicht verliere. ;-)

Die Auswahl an Geschenkartikeln, Kräuterkissen, Tassen,...  ist wirklich groß - da findet sich wohl jeder etwas.




Auf der rechten Seite im Shop finden sich die Teesorten und die neuen Wellness- und Kosmetik-Produkte, auf der linken die unglaubliche Auswahl an Gewürzen und Gewürzmischungen. In der Mitte sind Regale voller Tassen und Kannen, Hildegard von Bingen-Produkten, Kaffee, Naschereien (darunter auch einiges Veganes), ...


Wirklich beeindruckend was es bei SONNENTOR alles gibt. Darunter auch viele Gewürze, die nicht so einfach zu bekommen sind - wie Macis (Muskatblüte) oder getrocknetes Zitronengras.
Viele der Tees und Gewürze von SONNENTOR sind ja schon bei diversen Partnern erhältlich, aber die volle Auswahl gibts leider nur in den eigenen Shops oder online. 

Wer das Glück hat eine Filiale in seiner Nähe zu haben, dem sei gesagt:  Diese Wohlfühlatmosphäre in den SONNENTOR-Shops ist einen Besuch in jedem Fall wert.
Für alle Kärntner: Ende November soll auch in Klagenfurt ein neuer Shop eröffnen - pünktlich zum Weihnachtsgeschäft ;-)

Samstag, 1. November 2014

Apfel-Marzipan-Muffins

Zum Weltvegantag gibt es ein süßes Muffinrezept von mir, da ich noch Äpfel und Marzipan zu verarbeiten hatte. Außerdem habe ich in diesem Rezept endlich mal den Birkenzucker probiert, der schon so lange auf Verwendung wartet.
Schon der rohe Teig war so gut, dass ich mich echt ein wenig zusammenreißen musste. Kostet ihn besser nicht. ;-)


Die Mengenangaben beziehen sich auf solche Förmchen wie ich sie verwendet habe. Die habe bei der Friseurin meines Vertrauens gefunden, die sich mit ihrer Vintage-Leidenschaft ein zweites Standbein aufgebaut hat.
Auf normale Muffinformen umgerechnet wird die Menge wohl für etwa 14-15 Stück reichen. Die Mengenangaben sind hier aber nicht so dogmatisch. Wenn ihr die Menge auf 12 Stück normale Mufins reduzieren wollt, nehmt einfach etwa 180 g Mehl und entsprechend weniger Wasser, sowie etwas weniger Zucker, Öl und Marzipan.


Zutaten für 8 große Muffins

  • 230 g Dinkelmehl
  • 1 TL Natron
  • 125 g Birkenzucker (Natürlich geht auch ein anderer Zucker.)
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Apfelessig
  • 140 g Kokosöl
  • 140 g Marzipan
  • 1 Prise Zimt
  • 225 ml Mineralwasser
  • 2 Äpfel


Zubereitung


Die Muffinformen einfetten und das Backrohr auf 180°C Umluft oder 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden.

Das Mehl mit dem Natron, dem Birkenzucker, der Vanille und dem Salz vermischen.
Die Marzipan-Rohmasse in kleine Stücke schneiden und in eine zweite Schüssel geben. Das Kokosöl und etwas Wasser zufügen und gut verrühren.
Zu den trockenen Zutaten nun den Apfelessig zufügen und die Marzipanmasse einrühren. Soviel Wasser einrühren, dass der Teig noch eine leicht zähe Konsistenz hat.
Am Schluss die Apfelstücke mit dem Zimt unterheben und den Teig in die Formen füllen.

Bei 180° Umluft oder 200" Ober-/Unterhitze ca. 20 min. backen. In kleineren Formen sind die Muffins womöglich schon etwas früher fertig, einfach auf die Färbung schauen.