Sonntag, 22. Januar 2017

Piroggen mit Sauerkraut-Pilz-Füllung

Wie meine Instagram-Abonennten wissen, gab es zu den Weihnachtsfeiertagen Piroggen mit Sauerkraut-Pilzfüllung für meine Schwester, meine Mutter und mich. Das Rezept hat meine Schwester auf einem tollen Blog gefunden. Da sie so unglauiblich gut waren, habe ich sie wieder gemacht - und wiedermal ein wenig abgewandelt.



Zutaten für etwa 4 Portionen

 

 für den Teig
  • 300 g Mehl, bei mir wie immer Dinkelmehl
  • 1 TL Salz
  • 150 ml heißes Wasser
  • 50 ml kaltes Wasser
  • 1 EL Sonnenblumen- oder Rapsöl


für die Füllung
  • 500 g Sauerkraut
  • 2 Lorbeerblätter
  • 250 g Cremechampignons
  • ca. 20 g Pilzpulver oder fein gehackte getrocknete Pilze (Ich habe dafür 250g Cremechampignons in Ofen getrocknet und dann in der elektrischen Kaffeemühle gemahlen.)
  • 1 kleine Zwiebel
  • Öl zum Braten
  • Salz und Pfeffer

  • 1 große Zwiebel
  • Petersilie




Zubereitung


Mehl und Salz in einer Schüssel mischen und Wasser und Öl einkneten, bis ein homogener Teig entsteht. Diesen zu einer Kugel formen, einwickeln und ca. 30 min. bei Raumtemperatur rasten lassen.

Für die Füllung zunächst das Sauerkraut kochen. Dafür das Kraut in einen kleinen Topf geben, mit Wasser knapp bedecken und Lorbeerblatt und etwas Salz zugeben. 15 bis 20 min. köcheln und anschließend etwas abkühlen lassen. Dann ausdrücken und fein hacken.

Champignons klein schneiden, die kleine Zwiebel fein würfeln. In einer Pfanne etwas Öl erwärmen und darin die Zwiebeln 2-3 min. dünsten. Champignons dazu und noch ein paar min. dünsten.
Sauerkraut und Pilzpulver zugeben und mit Salz und Pfeffer abschecken.
Die Füllung abkühlen lassen

Den Teig auf ca. 2 mm Dicke ausrollen und am besten mit Hilfe einer Teigtaschenform Kreise ausstechen. Da ich eine relativ große Form habe, kamen bei mir etwa 2 EL Füllung rein, bevor ich die Taschen zusammengedrückt habe. Sollten die Teigränder nicht gut ankleben, diese mit Wasser leicht anfeuchten.

In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen und dann die Hitze etwas runterschalten, dass das Wasser nur mehr leicht köchelt. Darin die Piroggen ca. 3 min. kochen.

Die große Zwiebel würfeln und in einer Pfanne mit Öl oder veganer Butter anschwitzen. Die fertig gekochten Piroggen darin schwenken und dann mit frisch gehackten Petersilie servieren.



Freitag, 23. Dezember 2016

Frohe Weihnachten!

Wie jedes Jahr gibt es euch heuer für meine Lieben selbstgemachte Pralinen zu Weihnachten.
Wären nicht ein paar Sorten nichts geworden (da haben sich dafür Freunde und Kollegen gefreut), wären es noch mehr geworden. Aber auch so sind es 10 verschiedene Pralinen geworden. Darunter ein paar Klassiker - natürlich wieder die Knuspernougat-Pralinen, die mir dank eines wirklich gut scharfen Messers heuer gut gelungen sind. :-)


In den silbernen Herzen ist eine Heidelbeer-Füllung, die Pralinen darunter sind mit Amarettocreme gefüllt. Die eckigen Reismilchkuvertüre-Pralinen sind bereits im letzten Jahr richtig gut angekommen und sind mit einer Mohncreme und einer Marillencreme gefüllt. Die goldenen Herzen sind Quitten-Ingwer-Pralinen. Das einzelne Stück darunter trumpft mit Amaretto-Nougatcreme, das dunkle Pendant dazu mit einer Nougatcreme. Die eckige dunkle Praline ist mit einer Schokomousse und mit Himbeercreme gefüllt. Die Schnittpralninen mit den gerösteten Mandeln habe ich ja vor ein paar Tagen gepostet (Nougat-Marzipan-Pralinen) und die Knuspernougat-Pralinen kennt ihr vielleicht auch schon. Die dritte Sorte Schnittpralinen ist mit einer Pinienkernganache gefüllt.



Ich wünsche euch wundervolle Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!


Mittwoch, 21. Dezember 2016

Nusskranz

So einen ähnlichen Kranz habe ich mal bei einem Kochkurs gemacht, und da er mir so gut geschmeckt hat, habe ich ihn etwas abgewandelt für ein Geburtstagsgeschenk nachgebacken. Nach den Äußerungen der Kollegen zu urteilen, war er offenbar sehr gut und deshalb habe ich ihn nochmal etwas abgewandelt wieder gebacken. Da ist er mir meiner Meinung nach aber nicht so gut gelungen, weshalb ich euch hier das erste Rezept von mir zeige.






Zutaten



für den Teig

  • 500 g Dinkelmehl
  • 1 Packung Trockengerm / Trockenhefe
  • 70 g Rohrohrzucker
  • 120 g vegane Butter
  • 200-250 ml Kokos-Reis-Milch (oder anderer Pflanzendrink)
  • 1 gestrichener TL Salz
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone


für die Fülle

  • 200 g gemahlene Walnüsse
  • eine Hand voll ganze Walnüsse, grob gehackt
  • 90 g Rohrohrzucker
  • 1 EL (oder eine Packung) Vanillezucker
  • 120 ml Kokos-Reis-Milch (oder anderer Pflanzendrink)
  • 1 EL Zimt
  • etwas Lebkuchengewürz


zum Bestreichen

  • 1 EL passierte Marillenmarmelade / Aprikosenkonfitüre
  • etwas Pflanzendrink
  • eventuell noch etwas Kokosöl für den fertig gebackenen Kranz




Zubereitung


Das Mehl mit dem Trockengerm in einer großen Schüssel vermischen und zur Seite stellen.
Die Butter mit etwas Pflanzenmilch und dem Zucker schmelzen und anschließend auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Die restliche Pflanzenmilch sollte ebenfalls lauwarm sein.
Salz und Zitronenschale zum Mehl geben und nach und nach die Butter-Mischung einkneten. Soviel Pflanzenmilch zugeben, bis der Teig eine glatte Konsistenz hat.
Teig zu einer Kugel formen und diese wieder in die Schüssel geben - mit einem Tuch abdecken und an einem warmen (nicht über 36°C) Ort für etwa eine Stunde gehen lassen.

Für die Fülle die Milch mit den Nüssen, dem Zucker und den Gewürzen am Herd erwärmen und zur Seite stellen.

Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Teig zu einem Rechteck ausrollen und darauf die Fülle streichen, die Ränder freilassen und diese mit Wasser bestreichen. Die kurzen Seiten etwas einschlagen und dann von der langen Seite her zu einem Strudel einrollen.
Hier in der Mitte etwas einschneiden („eine Hose schneiden“)  und die beiden Teile ineinander verflechten und anschließend  zu einem Kranz formen.
Dann den Kranz noch mit etwas Marmeladen-Milch-Mischung bestreichen (einfach 1 EL Marillenmarmelade und etwas Pflanzenmilch gut verrührt).

40-50 min backen – am besten eine Stäbchenprobe machen und den fertigen Kranz mit Kokosöl bestreichen.





Sonntag, 18. Dezember 2016

Nougat-Marzipan-Pralinen

Wie in den vergangenen zwei Jahren, habe ich auch heuer wieder ein einfaches Schnittpralinen-Rezept für euch. Diesmal wieder mit Marzipan, allerdings mit Nougat vermischt. Überzogen wurden die kleinen Naschereien mit Zartbitterkuvertüre.



Zutaten für einen Rahmen von 14 x 17,5 cm (Innenmaße)


  • 200 g Marzipan
  • 220 g Nougat (z.B. das vegane Haselnussnougat von Zotter)
  • 1 TL Lebkuchengewürz

  • ca. 400 g Zartbitterkuvertüre zum Eintauchen 
  • einige geröstete Mandelhälften zum Verzieren.

  • Rahmen 14 x 17,5 cm groß (Innenmaße)
  • große Metallschüssen für das Wasserbad
  • Spatel und Küchenthermometer
  • Pralinengabeln




Zubereitung


Den Rahmen für die Schnittpralinen mache ich mir wie ihr bei diesem Rezept nachlesen könnt, immer selbst aus zugesägten Aluleisten. Diesen lege ich dann auf Butter- oder Backpapier. In den Rahmen streiche ich immer etwas geschmolzene Kuvertüre um einen stabilen Boden für die Pralinen zu haben.

Sobald der Boden ausgehärtet ist (was recht schnell geht), wird das (am besten vorgewalzte) Marzipan in den Rahmen gedrückt.


Für die Nougatschicht das klein gehackte Nougat über dem Wasserbad schmelzen und mit dem Lebkuchengewürz vermischen. Das Nougat auf die Marzipanschicht gießen und mind. 12 h aushärten lassen.

Wenn die Masse schön fest ist, den Rahmen vorsichtig davon lösen und alles in mundgerechte Stücke schneiden, aber darauf achten, dass die Pralinen nicht zu klein für die Pralinengabeln geraten. Für das Überziehen mit der Zartbitterkuvertüre ist es ganz wichtig, dass die Pralinen Zimmertemperatur haben.

Wie auch bei den anderen Schnittpralinen wird die Überzugsmasse wieder über dem Wasserbad geschmolzen. Dazu die Zartbitterkuvertüre fein hacken und 1/3 davon zu Seite stellen (eventuell dieses noch etwas feiner hacken).

Den größeren Teil der Kuvertüre nun vorsichtig über dem Wasserbad schmelzen - das habe ich bei den Gewürzganache-Pralinen ausführlich beschrieben - und dann die Schüssel von der Wärmequelle nehmen und die restlilche Kuvertüre "einimpfen". Vorsichtig rühren, bis die Masse auf 31°C runtergekühlt ist.
Dann geht es ans Tauchen der Pralinen - dabei immer die Unterseite der Pralinengabel am Schüsselrand abstreichen und das fertig überzogene Stück auf ein vorbereitetes Papier geben. Die Schokolade kurz anziehen lassen und dann ein Stück halbierte Mandel darauf geben.

Diese Sorte Pralinen kam bei den Vorverkostungen so dermaßen gut an, dass ich sie noch ein zweites Mal gemacht habe. :-)


Hier noch mal zusammengefasst die Schnittpralinen-Rezepte der Vorjahre
Knuspernougat-Pralinen
Grüne Marzipan Pralinen
Gewürzganache-Pralinen

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Karotten-Kichererbsen-Taler

Ich liebe Kichererbsen und da ich noch Karotten zu Hause hatte und außerdem noch Reste des Mandeldips vom Schmorgemüse, kam mir schnell der Gedanke mal wieder Laibchen zu machen.



Zutaten

  • ca. 100 g grob geriebene Karotten
  • ein Glas / eine Dose Kichererbsen - abgewaschen und abgetropt
  • etwas Lauch, klein geschnitten
  • 1 kleine Knoblauchzehen, fein geschnitten
  • 1 TL süßes Currypulver
  • 1 EL Speisestärke
  • Salz
  • 1 EL Petersilie
  • etwas Polenta zum Wälzen
  • Bratöl




Zubereitung

 

Die Kichererbsen mit dem Pürierstab schon "zermantschgern" und mit den grob geriebenen Karotten, dem Knoblauch, dem Lauch, der Petersilie und dem Currypulver vermischen. Speisestärke einkneten und eventuell noch etwas Wasser zugeben, bis die Konsitenz schön knetfähig ist. Mit Salz abschmecken und kleine Taler aus der Masse formen. Diese auf beiden Seiten in Polenta drücken.

In einer Pfanne das Bratöl erhitzen und darin die Taler auf beiden Seiten knusprig braten.
Mit Salat und Dip nach Wahl anrichten und genießen.
Bei mir gab es einen einfachen Tomatensalat mit Lauch (Ich würze einfach mit etwas Kräutersalz und Pfeffer und Olivenöl) und Mandeldip dazu.